Hauswirtschaft | Aktionstag Hauswirtschaft „Essgeschichten – miteinander teilen“
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Aktionstag Hauswirtschaft „Essgeschichten – miteinander teilen“

Unter diesem Motto organisierte „Hauswirtschaft … immer wieder neu!“ am 19.7.2016 in der Kantine im Rathaus Neukölln den Aktionstag Hauswirtschaft.

Dank der Unterstützung des Bezirksamts Neukölln bot die Kantine des Rathauses den idealen Rahmen für die Veranstaltung. Der Caterer „Lebenswelten catering & events“ unterstützte die Pläne mit Sachverstand, Verständnis für die Idee dieser Veranstaltung und Manpower.

Der Aktionstag Hauswirtschaft bringt Menschen zusammen

Mit dem Aktionstag Hauswirtschaft wollte „Hauswirtschaft … immer wieder neu!“ Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, und ihren unterschiedlichen kulturellen, beruflichen und sozialen Hintergründen zusammenbringen. Das ist gelungen. Gemeinsam arbeiten, sich austauschen und gemeinsam Essen konnten am Aktionstag Hauswirtschaft Schüler einer Willkommensklasse der Schule am Zwickauer Damm und Auszubildende Hauswirtschaftshelferinnen und Hauswirtschaftshelfer des Annedore-Leber-Berufsbildungswerks. Hier trafen junge Menschen, die erst seit kurzer Zeit in Berlin leben auf Jugendliche, die schon länger hier leben oder hier geboren sind. Jugendliche, die bereits in der Ausbildung sind, arbeiteten gemeinsam mit Jugendlichen, die sich erst am Beginn ihrer Berufsorientierung befinden. Unterschiedliche Kulturen und Bildungsgrade trafen zusammen.

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Zahlreiche Gäste beim Aktionstag Hauswirtschaft

Besonders freute sich „Hauswirtschaft … immer wieder neu!“ über die Zusage der Bezirksbürgermeisterin von Neukölln, Dr. Franziska Giffey. Frau Dr. Giffey begrüßte alle Gäste und besonderes die Jugendlichen, die den Tag vorbereitet und gestaltet haben, sehr herzlich und persönlich. Die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen wurde durch Frau Margrit Zauner vertreten.  Kooperationspartner_innen aus unseren Partnerbetrieben und dem Beirat waren ebenso unter den Gästen wie die Schulrätin Gisela Unruhe, die den Kontakt zur Schule am Zwickauer Damm hergestellt hatte.

 

Jugendliche erfahren Wertschätzung durch den Aktionstag Hauswirtschaft

In ihrer Begrüßungsansprache würdigte Frau Dr. Giffey die Leistungen der jugendlichen Schüler und Azubis, die durch ihr gemeinsames Tun diesen Tag ermöglicht haben. „Gemeinsames Essen verbindet“… so Dr. Giffey.

Zwei Gerichte wurden gekocht. Die Azubis des Annedore-Leber-Berufsbildungswerks bereiteten ein Deutsches Gericht zu: einen Kartoffel-Gurkensalat mit einer Rindfleischbulette. Die Schüler der Willkommensklasse stellten das afghanische Gericht „Nochud Pullo“ her: einen Hähnchenschenkel mit Tomaten-Kichererbsen-Reis. Beide Gerichte wurden von den Gästen sehr gelobt.

Nach dem Essen präsentierten die Jugendlichen ihre Ausstellung. Plakate zu unterschiedlichen Esskulturen und interessante Informationen rund um die Kartoffel waren Themen der Ausstellung. Auch die Kartoffel ist ja vor vielen Jahren als  Einwanderer nach Deutschland gekommen. Heute ist sie aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken.

Eine große Herausforderung war für die Jugendlichen, vor einer unbekannten Zuhörerschaft zu sprechen. Anfängliche Befangenheit wich durch den Beifall und die Anerkennung durch die Gäste schnell einer wachsenden Selbstsicherheit. So bot der Aktionstag Hauswirtschaft den Jugendlichen ein gutes Übungsfeld, für den Beruf Hauswirtschafter/Hauswirtschafterin öffentlich zu werben.

 

Teilnahme am Aktionstag Hauswirtschaft verbessert die berufliche Handlungskompetenz

Das berufliche Können öffentlich zu Präsentieren und auf den Prüfstein durch die Beurteilung der Gäste zu stellen, erfordert Mut und gute Vorbereitung. Durch die intensive Vorbereitung der Auszubildenden durch ihre Ausbilderinnen und der Schüler durch ihren Klassenlehrer gingen die Jugendlichen mit Motivation und Leistungsbereitschaft in diesen Tag. Alle Beteiligten waren bereit, sich auf das Experiment einzulassen. Und es glückte: Die Tische in der Kantine war rechtzeitig eingedeckt, das Essen war pünktlich fertig, die vorbereitete Ausstellung war aufgebaut und die verabredeten Serviceabläufe funktionierten reibungslos – sogar unter den kritischen Augen der Gäste. Alle Mitwirkenden und Gäste waren sich einig, dass dieser Tag von den Jugendlichen hervorragend gemeistert wurde.

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