Hauswirtschaft | INFOS FÜR DIE BETRIEBE
86
page,page-id-86,page-template,page-template-full_width,page-template-full_width-php,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-theme-ver-10.0,wpb-js-composer js-comp-ver-4.12,vc_responsive
 

INFOS FÜR DIE BETRIEBE

 

LIEBE VERANTWORTLICHE IN DEN BETRIEBEN!

 

Nicht besetzte Ausbildungsplätze, unmotivierte Auszubildende mit falschen Vorstellungen vom Beruf, Ausbildungsabbrüche: Wenn Ausbildungswillige und Betriebe nicht zusammenpassen, ist das auf allen Seiten mit hohen Kosten und Frustration verbunden. Dagegen möchte das Modellprojekt „Hauswirtschaft … immer wieder neu!“ durch qualifizierte Berufsorientierung etwas tun.

 

Machen Sie mit!

 

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir dem Rückgang an Auszubildenden etwas entgegensetzen. Öffnen Sie Ihren Betrieb auch für Migrantinnen und Migranten. In den Willkommensklassen für Flüchtlinge sind lernbereite junge Menschen, die etwas aus ihrem Leben machen möchten. Wir unterstützen Sie gern, wenn Sie eine Möglichkeit sehen, einem Jugendlichen aus einer Willkommensklasse eine Chance zu geben. Nicht alle Arbeitsplätze in Ihrem Betrieb brauchen eine voll ausgebildete Fachkraft. Auch einfache Tätigkeiten sind sinnvoll und wichtig. Geben Sie Jugendlichen mit Lernbeeinträchtigungen, die für eine Ausbildung zum Hauswirtschaftshelfer/zur Hauswirtschaftshelferin geeignet sind, eine Chance.

Nutzen für den Betrieb

Durch Ihre Mitarbeit im Modellprojekt „Hauswirtschaft … immer wieder neu!“ bekommt Ihr Betrieb die Chance, selbst Auszubildende zu rekrutieren, die den spezifischen Anforderungen und Bedürfnissen des Betriebes entsprechen. Hier spielen Sie als Verantwortliche oder Verantwortlicher für die Hauswirtschaft eine wichtige Rolle: Indem Sie bei unserem Modellprojekt zur Berufsorientierung Jugendliche systematisch an den Beruf heranführen, tragen Sie dazu bei, dass mehr Jugendliche eine Ausbildung zum Hauswirtschafter/zur Hauswirtschafterin beginnen. Sie können bereits früh geeignete und motivierte Schülerinnen und Schüler identifizieren, sie informieren und in der Berufsorientierung begleiten. So helfen Sie, die Zukunftsfähigkeit Ihres Betriebes zu sichern.

Erfahrungsaustausch im Netzwerk

Allen teilnehmenden Betrieben bieten wir ein Netzwerk, in dem Sie Ihre Erfahrungen austauschen und so voneinander profitieren können. Wir bieten Ihnen Netzwerktreffen an, in denen Sie sowohl Fragen zum Umgang mit den Schülerinnen und Schülern als auch Fragen der Organisation der Praktika besprechen können. Profitieren Sie von den Erfahrungen Ihrer Kolleg_innen und bringen Sie Ihre Erfahrungen aktiv ein.


Ihr Einsatz

Mit unserer Unterstützung sorgen Sie dafür, dass interessierte Jugendliche

sich in Ihrem Betrieb willkommen fühlen

Hauswirtschaft als interessanten, vielseitigen und anspruchsvollen Beruf kennenlernen, der Jungen und Mädchen gute Perspektiven bietet

erleben, wie wichtig hauswirtschaftliche Dienstleistungen für die Kund_innen sind

einen ersten Einblick erhalten, welche Bereiche in der Ausbildung vermittelt werden

von den Aufstiegsmöglichkeiten nach einer Ausbildung erfahren

Hauswirtschaft auch als Möglichkeit für Jugendliche mit einer Lernbehinderung erleben

aus Willkommensklassen als Bereicherung Ihres multikulturellen Teams erlebt werden und die Idee des Diversity-Managements in Ihrem Betrieb umgesetzt wird

Unsere Unterstützung
Leitfäden für spezifische Betriebsarten

Wir helfen Ihnen mit eigens entwickelten Materialien dabei, Jugendlichen interessante Einblicke in den Beruf Hauswirtschafter/Hauswirtschafterin und seine Perspektiven zu vermitteln und sie anzuleiten.

 

Für die Betriebsarten
•     Kindertagesstätten
•     Behinderteneinrichtungen
•     Tagungshäuser, Hotels
•     Altenhilfeeinrichtungen
•     Krankenhäuser
•     Betriebsgastronomie.

 

stellen wir jeweils eigene Leitfäden zusammen, die auf die spezifischen Zielgruppen oder Kundengruppen abgestimmt sind.

Handreichungen und Informationen für verschiedene Jahrgangsstufen

In Ihrer Rolle für die Berufsorientierung unterstützen wir Sie durch jahrgangsspezifische Handreichungen und Informationen:

 

7. Jahrgangsstufe
•     Leitfaden für die Betriebserkundung
•     Informationen zum Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler
•     Teilnahmebescheinigung für die Jugendlichen

 

8. Jahrgangsstufe
•     Leitfaden für das Schnupperpraktikum
•     Informationen zum Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler
•     Teilnahmebescheinigung für die Jugendlichen
•     Feedback-Bogen für die 8. Klasse

 

9. Jahrgangsstufe
•     Leitfaden für das Betriebspraktikum
•     Informationen zum Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler
•     Teilnahmebescheinigung für die Jugendlichen
•     Feedback-Bogen für die 9. Klasse

 

10. Jahrgangsstufe
•     Leitfaden für das vertiefte Betriebspraktikum
•     Informationen zum Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler
•     Teilnahmebescheinigung für die Jugendlichen
•     Feedback-Bogen für die 10. Klasse

 

Informationen zur Anerkennung als Ausbildungsbetrieb durch die IHK
Informationen zur Anerkennung des Ausbilders/der Ausbilderin durch die IHK

 

Kontakte zu den Schulen
Wir möchten, dass auch die Lehrkräfte ein realistisches Bild von den hauswirtschaftlichen Berufen haben. Deshalb sollen auch Lehrkräfte die Möglichkeit haben, ein Praktikum bei Ihnen zu machen. So lernen Sie die Ansprechpartner in den Schulen kennen und wissen, an wen Sie sich dort wenden können.

Erfahrungsaustausch im Netzwerk

Beratung

Bei Fragen zur Durchführung der Praktika und Rückmeldungen zum Konzept der Berufsorientierung in der Hauswirtschaft wenden Sie sich bitte an:

Bei Fragen rund um die Ausbildung wenden Sie sich bitte an den Ausbildungsberater der IHK:

Susanne Hornauer

Projektkoordinatorin
Agentur elsweyer + hoffmann
Bamberger Str. 18
10779 Berlin
Tel.: 030/214584-13
E-Mail: hornauer@elsweyer-hoffmann.de

Andreas Truglia
IHK Berlin
Aus- und Weiterbildungsberater
Hauswirtschaft, Hotellerie, Gastronomie und lebensmitteltechnische Berufe
Fasanenstraße 85

10623 Berlin

Tel.: 030/31510472

E-Mail: Andreas.Truglia@berlin.ihk.de

 

BERUFSORIENTIERUNG

Wir bieten für jede Betriebsart eigene Materialien zur Berufsorientierung an, die auf die spezifische Ausrichtung des Betriebs auf unterschiedliche Zielgruppen bzw. Kundengruppen abgestimmt sind. Diese Materialien sind nach den Klassenstufen mit ihren verschieden intensiven Betriebskontakten differenziert. Hier einige Beispiele:

Berufsorientierung in Kindertagesstätten
Beispiel: Betriebserkundungstag in der 7. Klasse

 

Wenn Jugendliche der 7. Klasse zu einem Betriebserkundungstag in eine Kita kommen, können sie an sich selbst erleben, wie der Umgang mit kleinen Menschen auf sie wirkt. Die für die Hauswirtschaft Verantwortlichen können dann zum Beispiel vermitteln, was Kinder in diesem Alter können sollten. Und auch „große“ Themen wie gesunde Ernährung für Kinder können angesprochen werden.

 

Für die Planung und Begleitung eines solchen „Schnuppertages“ in einer Kindertagesstätte haben wir einen Leitfaden entwickelt. Unterstützung bieten wir darüber hinaus auch für Maßnahmen der Berufsorientierung in der 8., 9. und 10. Klasse an.

Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen
Beispiel: Dreiwöchiges Betriebspraktikum in der 9. Klasse

 

Behinderteneinrichtungen sind unterschiedlich strukturiert: Gehen die Bewohnerinnen und Bewohner tagsüber einer Erwerbsarbeit nach und sind außer Haus, hat die Hauswirtschaft andere Aufgaben als in einer Einrichtung mit ganztägiger Anwesenheit.

In jedem Fall aber lernen die Schülerinnen und Schüler, wie sie sensibel mit Menschen mit Behinderungen kommunizieren und sie hauswirtschaftlich bei der selbstständigen Lebensführung unterstützen. Ob es um die gemeinsame Zubereitung von Mahlzeiten, das gemeinsame Aufräumen der Bewohnerzimmer oder auch um Freizeitangebote geht: immer steht der einfühlsame Umgang mit den Menschen im Mittelpunkt.

 

Für die Planung und Begleitung eines dreiwöchigen Betriebspraktikums in einer Behinderteneinrichtung haben wir einen Leitfaden entwickelt. Unterstützung bieten wir darüber hinaus auch für Maßnahmen der Berufsorientierung in der 7., 8. und 10. Klasse an.

Berufsorientierung in Tagungshäusern, Hotels & Co.
 Beispiel: Einwöchiges Kurzpraktikum in der 8. Klasse

 

Bei einem Kurzpraktikum in einem Tagungshaus oder Hotel können Jugendliche der 8. Jahrgangsstufe einen guten Einblick in die Vielfalt dieses Berufs gewinnen. Wir unterstützen die für die Hauswirtschaft Verantwortlichen dabei, die Schülerinnen und Schüler nicht nur in das Housekeeping einzuführen, sondern zum Beispiel auch ins Catering, in die Arbeit am Empfang oder in den Wäscheservice. In allen Bereichen spielt der Umgang mit Gästen eine wichtige Rolle. In diesen Einsatzbereichen können sich die Jugendlich in relativ kurzer Zeit selbst einbringen und erproben.

 

Für die Planung und Begleitung eines solchen Kurzpraktikums in einem Tagungshaus oder Hotel haben wir einen Leitfaden entwickelt. Unterstützung bieten wir darüber hinaus auch für Maßnahmen der Berufsorientierung in der 7., 9. und 10. Klasse an.

Berufsorientierung in Altenhilfeeinrichtungen
Beispiel: Vertiefendes Betriebspraktikum in der 10. Klasse

 

Altenhilfeeinrichtungen sind die klassischen Betriebe, in denen Hauswirtschafter und Hauswirtschafterinnen ausgebildet und eingesetzt werden. In einem vertiefenden Betriebspraktikum können die Schülerinnen und Schüler ihre sozialen Kompetenzen im Kontakt mit alten Menschen erweitern, aber auch tiefere Einblicke in die Bereiche Verpflegung, soziale Betreuungstätigkeiten, Reinigung und Textilpflege bekommen. Dabei lernen sie auch, wie wichtig die Zusammenarbeit im Team mit anderen Professionen ist.

 

Für die Planung und Begleitung eines vertiefenden Betriebspraktikums in einer Altenhilfeeinrichtung haben wir einen Leitfaden entwickelt. Unterstützung bieten wir darüber hinaus auch für Maßnahmen der Berufsorientierung in der 7., 8. und 9. Klasse an.

Berufsorientierung in Krankenhäusern
Beispiel: Dreiwöchiges Betriebspraktikum in der 9. Klasse

 

In Krankenhäusern hat die Hauswirtschaft ihren Schwerpunkt in der Küchenorganisation und Speisenverteilung. Bei einem dreiwöchigen Betriebspraktikum können die Praktikantinnen und Praktikanten einen Einblick in unterschiedliche Ernährungsformen und Diäten nehmen, bei der Speisenverteilung an den richtigen Umgang mit kranken Menschen herangeführt werden und im Bereich Hygiene erleben, wie viel Verantwortung für die Gesundheit sie durch ein gutes Hygienemanagement tragen.

 

Für die Planung und Begleitung eines dreiwöchigen Betriebspraktikums in einem Krankenhaus haben wir einen Leitfaden entwickelt. Unterstützung bieten wir darüber hinaus auch für Maßnahmen der Berufsorientierung in der 7., 8. und 10. Klasse an.

Betriebsgastronomie
Beispiel: Einwöchiges Kurzpraktikum in der 8. Klasse

 

Im Rahmen eines Kurzpraktikums können Schülerinnen und Schüler interessante Einblicke in den Arbeitsbereich Großküche gewinnen – was durchaus sehr eindrucksvoll für sie sein kann, zum Beispiel, wenn die Geräte mit moderner Computertechnik gesteuert werden. Darüber hinaus sind auch der Kontakt zu den Kund_innen, die Kund_innenberatung und die Warenpräsentation, der Umgang mit Kund_innenwünschen und -beschwerden wichtige Einsatzbereiche, von denen die Jugendlichen einen guten Eindruck bekommen.

 

Für die Planung und Begleitung eines einwöchigen Kurzpraktikums in der Betriebsgastronomie haben wir einen Leitfaden entwickelt. Unterstützung bieten wir darüber hinaus auch für Maßnahmen der Berufsorientierung in der 7., 9. und 10. Klasse an.

Berufsorientierung für Jugendliche aus Willkommensklassen

Sofern Sie Mitarbeiter_innen aus unterschiedlichen Kulturen in Ihrem Haus beschäftigen, haben Sie gute Voraussetzungen, auch jugendlichen Flüchtlingen ein Praktikum anzubieten. Eine persönliche Mentorin oder ein persönlicher Mentor mit der gleichen Sprache könnte einem Jugendlichen den Einstieg in ein Praktikum erleichtern.