Hauswirtschaft | INFOS FÜR ELTERN
54
page,page-id-54,page-template,page-template-full_width,page-template-full_width-php,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-theme-ver-10.0,wpb-js-composer js-comp-ver-4.12,vc_responsive
 

INFOS FÜR ELTERN

Liebe Eltern!

 

Die berufliche Zukunft Ihres Kindes ist ein Thema, das Sie sicher immer wieder beschäftigt. Sie kennen Ihr Kind am besten und können es deshalb besonders gut dabei unterstützen, eine passende Ausbildung oder ein passendes Studium zu finden. Zum Beispiel, indem Sie gemeinsam die vielen Informationen durchgehen, die es überall gibt. Indem Sie von Ihren eigenen Erfahrungen im Berufsleben erzählen. Oder indem Sie Verwandte, Freund_innen oder Kolleg_innen ansprechen, die mit ihrem Wissen und ihren Kontakten weiterhelfen können.

Vielleicht haben Sie und Ihr Kind ja schon Vorstellungen darüber, wohin die Reise in die Berufswelt gehen könnte. Überlegen Sie auf jeden Fall gemeinsam, wo die Stärken und Schwächen Ihres Kindes liegen, in welcher Umgebung es sich wohlfühlt und was ihm Spaß macht.

 

Berufsorientierung: ein Weg durch den Informationsdschungel

 

Welcher Beruf zu einem passt, findet man am besten durch praktische Erfahrungen heraus. Hier setzt das Modellprojekt zur Berufsorientierung an, das im Auftrag des Berliner Senats durchgeführt wird. Das Projekt bietet Schülerinnen und Schülern der 7. bis 10. Klasse die Möglichkeit, einen lebendigen Eindruck von der Berufswelt zu bekommen – in diesem Fall vom modernen, interessanten und zukunftssicheren Berufsfeld Hauswirtschaft:

 

•  In der 7. Klasse ist ein Betriebserkundungstag in einer Einrichtung vorgesehen, die professionelle Hauswirtschaft anbietet.

 

•  In der 8. Klasse schließt sich ein einwöchiges Kurzpraktikum an. Bei der Auswahl der Praktikumsbetriebe werden die Stärken und Interessen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt.

 

•  In der 9. Jahrgangsstufe bietet ein dreiwöchiges Betriebspraktikum tiefere Einblicke in die Arbeitswelt. Die Praktikantinnen und Praktikanten können in begrenztem Maße ihre Arbeitskraft einbringen und sind nicht mehr nur Zuschauer. Dadurch haben sie erste Erfolgserlebnisse. Im Anschluss kann unter Umständen schon ein Ausbildungsvertrag angebahnt werden, wenn sich alle Beteiligten einig sind.

 

•  Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse können ein vertiefendes Praktikum machen. Es hilft dabei, eine Entscheidung für einen bestimmten Ausbildungsbetrieb zu treffen. Außerdem bieten wir Unterstützung bei der Vorbereitung für einen Vertragsabschluss an, damit geeignete Schulabgängerinnen und Schulabgänger schon vor Ende ihrer Schulzeit einen Ausbildungsvertrag in der Tasche haben.

 

Außerdem bieten wir für alle Jahrgangsstufen die Möglichkeit, dass Azubi-Botschafterinnen und -Botschafter in den Unterricht kommen und aus erster Hand von ihren Erfahrungen in der Ausbildung erzählen. Gern kommen wir auch zu einem Elternabend und informieren Sie über das Modellprojekt und über den Beruf. Sprechen Sie doch mit dem Klassenlehrer oder der Klassenlehrerin Ihres Kindes oder nehmen Sie direkt mit uns Kontakt auf (Susanne Hornauer | hornauer@elsweyer-hoffmann.de | 030/214584-13).

 

Hauswirtschaft: ein Beruf mit Perspektiven

 

Nach der dreijährigen Ausbildung zum Hauswirtschafter/zur Hauswirtschafterin ist man Profi für den Service am Menschen. Und diese Profis braucht unsere moderne Gesellschaft – auch, weil hauswirtschaftliche Kenntnisse längst nicht mehr zum Allgemeinwissen gehören. Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschafter organisieren alles rund um die Themen Alltag, Hygiene und gesunde Ernährung. Mit ihrem breiten Fachwissen sind sie in vielen Bereichen gefragt, zum Beispiel bei privaten Arbeitgeber_innen, in sozialen Einrichtungen, in Tagungshäusern oder Hotels, in der ambulanten Betreuung, in Kliniken, beim mobilen Haushaltsservice und sogar in landwirtschaftlichen Betrieben. Schon in der Ausbildung kann Ihr Kind etwas für eine erfolgreiche Zukunft tun, und nach dem Abschluss hat es viele Möglichkeiten, sich fort- und weiterzubilden:

 

Schulabschlüsse nachholen

 

Bei guten Noten und ausreichenden Fremdsprachenkenntnissen kann man mit dem Berufsabschluss den mittleren Schulabschluss erwerben.

 

Zusatzqualifikationen erwerben

 

Manche Betriebe bieten schon in der Ausbildung Zusatzqualifikationen an, mit denen man später noch bessere Einsatzmöglichkeiten hat. Beispiele sind ein Pflegebasiskurs, ein Kassenschein für Registrierkassen oder Sprachkurse.

 

Fortbildungen nutzen

 

Für Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschafter mit einem Abschluss gibt es Fortbildungen zu vielen Themen rund um Hygiene, Umgang mit Warenwirtschaftssystemen, Reinigungsmanagement oder Qualitätsmanagement.

 

Sich weiterbilden

 

Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschafter mit einigen Jahren Berufserfahrung können sich zum Beispiel zur Meisterin/zum Meister der Hauswirtschaft oder zur Betriebswirtin/zum Betriebswirt für Ernährungs- und Verpflegungsmanagement weiterbilden. Mit der Meisterprüfung oder dem Fachschulabschluss kann man anschließend an einer Hochschule studieren.

 

Studieren

 

Im Bereich Ernährung und Hauswirtschaft gibt es an vielen Universitäten und Hochschulen interessante Angebote, zum Beispiel ein Studium der Oecotrophologie.

Dear parents!

 

The professional future of your child is a subject that is surely on your mind constantly. You know your child best and are particularly able to help them find suitable training or suitable studies.

 

Career guidance: a path through the information jungle

With the wealth of information on occupations, training or courses of study, it is not easy to keep track.

This is where the model project for career orientation in Home Economics comes in, which we carry out on behalf of the Berlin Senate Department for employment, integration, and women.

The project offers students from the 7th to the 10th grade the opportunity to gain a first impression of the professional world. One area of focus is on the modern, interesting and future-oriented field of Home Economics.

 

First hand information

You can find out best through practical experience which occupation suits you. Therefore, in the context of familiarisation days and internships, the model project offers the possibility of getting to know companies with professional Home Economists.

For all grade levels, we also offer the possibility that trainee ambassadors come into the classroom and tell about their experiences in training.

We are also happy to come to a parents evening and inform you personally. Speak with your child’s class teacher or get in contact with us directly.

 

Home Economics: a recognised profession full of possibilities

Home Economists organise everything to do with everyday life, hygiene and healthy eating. With their broad expertise they are in demand in many areas, for example with private employers, in social institutions, in meeting houses or hotels, in outpatient care, clinics, mobile household service and even in agricultural businesses.

 

Training

Home Economist is a state-recognised apprenticeship in the dual system. This means: The practical training takes place in an accredited training company , the theory is taught in the vocational school.

The training lasts three years and ends with the final examination in the Chamber of Industry and Commerce (IHK).

A theory-reduced training as a Home Economics Assistant is also possible.

 

Requirements

Home Economics is a good profession, if you like working with people, and can plan and organise well. A solid basic knowledge of German and Mathematics is important, as well as reliability, commitment and a willingness to learn.

 

Perspectives

After the three-year training, you are a professional in service to the people. Our modern society needs these professionals more than ever – also because home economic knowledge is no longer part of our general knowledge.

In their education, your child can already do something for a successful future, and after graduation they have many opportunities to continue training and education.

 

Catch up school qualifications

When they successfully complete the examination, your child acquires at the same time the secondary school certificate. With good grades and sufficient language skills, they can even achieve the middle school certificate.

 

Acquire additional qualifications

Some companies already offer additional qualifications in their training, facilitating better potential applications at a later date. Some examples are a basic nursing course, a point of sale certificate for cash registers or language courses.

 

Take advantage of training courses

There are training courses for trained Home Economists on many topics related to hygiene, dealing with merchandise management systems, cleaning management or quality management.

 

Further education

Home Economists with some years of professional experience can for example undertake specialised further education to obtain a ‘Meister’ title in Home Economics, or as a business manager for food and supply management. Then, with the ‘Meister’ title, or technical school certificate, they can then study at a University.

 

Study

In the field of nutrition and home economics, there are many interesting offers, for example a study of nutrition science at many universities and colleges.